AKTIONSTAG ELEKTROMOBILITÄT in Bad Arolsen und auf YouTube

YouTube Kanal  Bastian Reitmeyer "Ichfahreelektrisch"   https://www.youtube.com/watch?v=Ett3Ax9Ja7g 

YouTube Kanal Oli Krüger  163°     https://www.youtube.com/watch?v=gkBlJxKHrbQ 

YouTube Aktionstag LIVESTREAM https://www.youtube.com/watch?v=z59onkRD1Ow&list=UUbe4BpM5-Ta7MIlbKOofTDA 

PRESSETEXT Auf dem Belgischen Platz fand am Samstag der erste Bad Arolser Aktionstag zur Elektromobilität statt. Als privater Veranstalter engagierte der Bad Arolser Arbeitsmediziner Ecke Tammen mit gleich zwei Treffen zu dem Thema. Als Podiumsdiskussion am Freitag vor dem teilweise weit angereistem und fachkundigem Publikum waren als Ansprechpartner Dipl. Ing. Stefan Schaller vom EWF, Gerhard Biederbick als Kreisbrandinspektor, Sachverständiger Albert Hüwel aus Marsberg, die YouTuber Oliver "Oli" Krüger und Bastian Reitmeyer und Dr. Ecke Tammen anwesend. Eine rege Diskussion und Informationsaustausch um die aktuelle Fortbewegung mit Verbrennermotoren und alternativen Antriebskonzepten war der Ausgangspunkt.

Tammen betonte, dass man nicht nur den verbrauchten Treibstoff im Fahrzeug berücksichtigen sollte, sondern schon bei der Förderung des Öls, der Raffinerie, bis hin zur Tankstelle in die Rechnung mit einbezieht. Zudem würden täglich 100 Millionen Fässer Öl weltweit benötigt und verbrannt. Das Erdöl sollte für weitere Jahre und wichtige Produkte reichen, wenn man es künftig nicht für Autofahrten verbrennt.

Auch interessante Konzepte zur eigenen Stromproduktion auf dem Hausdach und Stromspeicher stellte Stefan Schaller vom EWF vor, sowie neue Konzepte zur Eigenstromnutzung und Einspeisung. Der Fahrer könnte so an der Arbeit Strom tanken, den er selbst produziert hat. Das EWF berät und fördert sein Jahren innovative Konzepte in Waldeck-Frankenberg. Ein wesentliches Engagement sind Beratungen zu Projekten, wie Hausheizungen, PV-Anlagen und E-Auto, sowie den Ladesteckdosen.

Die sehr rege Elektroautoszene wurde von den YouTubern Krüger und Reitmeyer näher beleuchtet. Beide meinten, dass die Ladeinfrastruktur im Moment recht gut ausgebaut ist und wächst. Jedoch erwarten beide mit dem beginnenden Verkauf aus dem VW-Konzern wieder eine Verknappung freier Ladesäulen.

Zu der Stromerzeugung, Stromtransport und Energiekonzepte stellte der Sachverständige Hüwel verschiedene Konzepte und Studien vor. Auch seine Schlussfolgerungen waren, dass regionale Strategien eigentlich die Stromversorgung der kommenden Elektromobilität möglich machen.

Der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick sah keine unlösbaren Aufgaben, was die Rettung nach einem Unfall mit einem E-Auto den Feuerwehren und die Rettungsdienste  unmöglich macht. Viele Abschaltungvorrichtungen sind ohnehin verbaut. So bietet z.B. die Hersteller, der ADAC die so genannten Rettungskarten an, die bei Schnitten in die Karosserie zu beachten sind. Des weiteren zu beachten wäre, wie bei vielen neueren (Verbrenner)Autos, dass der Schlüssel, oft ein so genannter Keyless-Go Schlüssel, wäre. Dieser muss auf jeden Fall vom Fahrzeug getrennt und weit genug entfernt werden, damit die Funkverbindung zur Bordelektronik unterbrochen wird. Die Rettungsarbeiten wären damit risikofreier, um Fahrer und ggf. Mitfahrer aus dem verunfalltem Fahrzeug zu retten. Er erwähnte auch, dass bei Bränden mit E-Autos diese gerne in der Presse auf den vorderen Seiten publiziert wird. Brände an Verbrennerauto gäbe es täglich sehr viel mehr, ohne diese Medienwirksamkeit.

Ein weiterer Ansatz in der Diskussion war die individuelle Reduzierung von Immissionen durch Haus und Auto. Dazu stellte ein Techniker von E3/DC mehrere Anlagen, so genannte Heimkraftwerken, vor. Diese sind dann ein idealer Partner zur Verwaltung des eigenen Stroms, vor allem bei Photovoltaik-Anlagen. Intelligente Steuerungen von Verbrauchern im Haushalt senken den Stromverbrauch dauerhaft.  Auch eine Wallbox (Ladestation E-Auto) wird nach dem Anschließen des E-Auto von der Steuerung aktiviert. Bei den Elektromobilisten wurden diese Ausbauten rege diskutiert, da die Technik und weitere Anbieter aus der Branche zahlreiche Applikationen anbieten, die bereits genutzt werden.

Die Diskussion endete mit dem Fazit aller geladenen Redner, dass Autos mit Elektroantrieb sich sehr angenehm fahren lassen, sowie dass die Einstiegspreise bei Neu- und Gebrauchtwagen sich anders darstellen, wenn man die echten Betriebskosten mit der geringeren Wartung kalkuliert. Für viele Pendler sind die Reichweiten der E-Auto ausreichend, dass auch das Aufladen eigentlich nur alle paar Tage notwendig wird. Auch kontroverse Themen, wie der Abbau von Rohstoffen und die Lademöglichkeiten für Mieter, wurden diskutiert. Für den Elektromobilisten steht die eigene Stromversorgung mit modernen technischen Möglichkeiten und einer regionalen, ggf. eigenen Stromversorgung im Vordergrund, genau dieses macht das Prinzip Elektromobilität so interessant. Auch nach der Podiumsdiskussion waren viele der interessierten Teilnehmer noch im Gespräch mit den Vorrednern bei Bockwurst und alkoholfreiem Bier vertieft.

Ist die nächste Generation ohne Benzin und Diesel unterwegs?

Auf dem Belgischen Platz herrschte ein reges Treiben am Samstag bei den teilnehmenden Autohäusern NISSAN-Vogel aus Korbach, BMW Wahl, Renault-Beil, Mercedes Kassel, Hyundai, auch die Arolser Fahrradschmiede Brüne, sowie viele private Elektromobilisten zeigten eine breite Auswahl. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um eine Testfahrt zu absolvieren und sich näher zu informieren.  Der weitest angereiste Elektromobilist kam „elektrisch“ aus Flensburg (Rechnung für die Anfahrt vorgezeigt....zum Nachladen 5,00€ ausgegeben) , ein weiterer aus Hamburg, sowie aus MeckPom.

 Viele Besucher nutzen die Gelegenheit für eine Testfahrt, waren angetan von der linearen Kraftentwicklung und dem Beschleunigungsvermögen um Bad Arolsen herum. Insgesamt blieben viele Besucher in langer Diskussion mit den Händlern und bei den geladenen Elektromobilisten.

Viele der Vorurteile, wie die geringe Reichweite und das Stromtanken, wurde an den Ständen diskutiert. Viele der neuen Fahrzeuge „tanken“ den Strom so schnell, dass das hier der Fahrer mit dem Genuss der Tasse Kaffee und einem Brötchen klar der Langsame dabei ist.  Alle der ausgestellten E-Autos waren in der Lage über 300 Kilometer zu fahren, einige sogar über 700 Kilometer.

Sein eigenes Engagement, meint der Arolser Tammen, ist da selbst CO2 zu sparen, wo man persönlich nachhaltig eine Veränderung bekommt und nicht morgen, sondern heute. Denn Elektromobilität gibt es, ist sofort einsetzbar, macht Spaß und spart langfristig Geld und schont die Menschen und Umgebung: kein Lärm, kein Gestank! Aktuell fährt und testet er ausgiebig für ein paar Tage ein gemietetes E-Auto der Marke Tesla Motors Model 3 mit 475 PS.

Ergänzungen:

  1. Regional ist der EWF-Strom an den öffentlichen Ladesäulen ohne Abrechnung, nur die Tankkarte selbst kostet 30,00€. Eine Ladestation kostet beim EWF günstige 400@ und 100€ erstaten diese sogar. Weitere Förderungen und Gelder von KFW erfragen bei Herr Neige vom EWF
  2. Das EWF war Mitsponsor der Veranstaltung, die regionalen Aussteller engagierten sich mit eigenem Personal und den Fahrzeugen
  3. Ein Teilnehmer stellte ein innovatives Ladesystem vor, welches 500 kW/h in 3 Minuten (!) auflädt
  4. Ecke Tammen versichert, dass er keine finanziellen Vorteile durch die Aktionstage hat

Podiumsdiskussion vor interessiertem und fachkompetenten Publikum

1. Herr Schaller, Geschäftsführer des örtlichen Energieanbieters EWF

2. der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick vom LK Waldeck-Frankenberg,
3. Herr A. Hüwel aus Marsberg, Eigentümer von Windkrafträder(rad?) und Sachverständiger in der Elektrotechnik u.a. im Off-shore-Bereich.,
4. Herr Oliver Krüger mit dem YouTube Kanal „163°“     
5. Herr Bastian Reitmeyer mit dem YouTube Kanal „Ich fahre elektrisch“
6. Herr Dr. med. Ecke Tammen



 

 

 

-->  Weitere interessante Themen sind für unsere Mandaten in Vorbereitung für 2019 

Im Rückspiegel:

RÜCKBLICK - Am 29. April feierten wir  mit unseren Gästen und Besuchern das 10jährige Praxisbestehen. Viele Vorführungen konnten mit den Experten angeschaut werden und interessente Aspekte rings um das Thema Arbeitsmedizin wurden diskutiert.

Praxisjubiläum - Hier war der chirurgische Oberarzt am HKZ Rotenburg Dr. med. Martin Kohlhoff mit einer erklärenden Operation am Schweineherzen in der Lage sehr plastisch die Anatomie und mögliche Veränderungen durch Gefäßerkrankungen seinen Zuschauern zu erläutern. Beeindruckend waren auch die extrem feinen Fäden, die er zur Naht an den Herzgefäßen verwendete. Nicht wenige Beschäftigte im Beruf haben chronische Erkrankungen des Gefäßsystems oder haben einen Herzinfarkt in der Vorgeschichte. Hier konnte Dr. Kolkhoff bei seiner Demonstration die betroffenen Herzstrukturen und die resultierenden Veränderungen am Organ direkt zeigen. https://www.herz-kreislauf-zentrum.net/ 

Praxisjubiläum -  Auch bei der Station Echokardiokraphie untersuchten Oberarzt und Anästhesist Dr.  med. Z. Helt (ebenfalls HKZ Rotenburg) und Stefanie Thiele über ganzen Tag über die interessierten Besucher. Zudem erläuterte Helt seine Beobachtungen am schlagenden Herz des jeweiligen „Patienten“ anhand der hochauflösenden Bilder. Das Ultraschall Vivid S60 der neuesten Generation wurde freundlicherweise von http://www3.gehealthcare.de/de-de   uns zur Verfügung gestellt. https://www.herz-kreislauf-zentrum.net/

Praxisjubiläum -  Beim Netzhaut Screening war Area Sales Manager (DACH) und Orthoptist O. Seitz mit der ebenfalls  neuesten Gerätegeneration des Easy Scan im Arztzimmer aktiv. Seine optischen Untersuchungen hinter der Pupille waren berührungsfrei, dass kein direkter Kontakt zum untersuchten Augen notwendig war. Auch ist bei dieser Form der Untersuchung es nicht notwendig, dass die Augen „getropft“ werden müssen. Seine anschließende Bewertungen  der Bilder ermöglichten interessante Einblicke zu modernsten Augenuntersuchungen und der frühen Erkennung von Auffälligkeiten für Augenerkrankungen, wie Netzhauterkrankungen, wie Grüner Star oder einer Makuladegeneration.

Von Fa. Sedus Stoll AG mit Sitz in Waldshut-Tiengen, Baden-Württemberg, als ein Komplettanbieter für Büroeinrichtungen und Arbeitsplatzkonzepte zeigte Herr M. Huertgen einige der mitgebrachten Bürostühle in verschiedenen Preiskategorien und Ausführungen. Viele Besucher ließen sich dort nieder zu einer Sitzprobe. Huertgen zeigte die Qualitätsmerkmale der in Deutschland gefertigten Bürostuhlserien. Auch für langes Sitzen an der Arbeit oder während einer Autofahrt gab er Tipps, wie man die oftmals dadurch beeinträchtigte Wirbelsäule wirksam entlastet werden kann. Interessant waren auch seine Einblicke und Perspektiven hin zu hochmodernen vernetzten Arbeitsplatzgestaltungen, wie diese schon in Skandinavien praktiziert werden. http://www.sedus.com/de/

Bei der Station von Deb- STOKO untersuchte Herr W. Zöllner die Haut an den Händen seiner  Zuhörer mit einem Messinstrument. Ein gezielter Einsatz von Hautschutzprodukten hilft Berufsdermatosen zu verhindern und Kosten zu sparen, so seine Erfahrung. Die bereitgestellten Hautschutzprodukte am Arbeitsplatz müssen auf die am Arbeitsplatz anzutreffende Hautbelastung abgestimmt werden. Nach einer sorgfältigen Gefahrenanalyse, bei der zunächst der Einsatz technischer, organisatorischer und persönlicher Schutzmaßnahmen (z.B. Tragen von Handschuhen) geklärt werden muss, können Hautschutzprodukte als Präventionsmaßnahme eingesetzt werden. Wichtig für die optimale Wirkung ist die richtige, belastungsspezifische Auswahl der Hautschutzmittel, so ergänzte Zöllner. http://stoko.debgroup.com/de/produkte/hautschutz

 

Das Team der Praxis führte interessierten Besuchern die komplette Bandbreite unserer angebotenen arbeitsmedizinischen Untersuchungen vor. Vom Reaktionstest, Sehtestverfahren, der Cranio-Corpo-Graphie Untersuchung für Berufe mit Tätigkeit in der Höhe (Techniker Windkraftanlagen u.a.) und vieles mehr!

 

Für den Gaumenschmaus hatte die Küche des Bad Arolser BBW unter Leitung von Chefkoch E.-K. Wagner die appetitlich angerichteten Kanapes, eine leckere Gulaschsuppe und viele weitere Köstlichkeiten zubereitet. http://www.bibak.de/standort-bad-arolsen/

Auf dem Dach unserer Praxis ist die Thermosolaranlage der Fa. Starost installiert, sowie von Fa. Elektro-Bach die Fotovoltaikanlagen von SOLARWORLD. Die Handwerker hatten verschiedene Modelle zu Demonstrationszwecken mitgebracht. Mehrere erklärende Besichtigungen unserer modernen Solar- und Heizungsanlage fanden regen Zuspruch.

 http://www.elektro-bach-diemelstadt.de/home.html 

http://www.starost-diemelstadt.de/

 Rückblick zum 3. Praxisstammtisch der Arbeitsmedizinischen Praxis Bad Arolsen

 

Mit freundlicher Genehmigung: Dipl.Wirtsch.Ing. Carolin Höhn DEKRA

Mittwoch, den 13. April 2016 ab 19:00 Uhr im Café und Restaurant "Schossgarten" (34454 Bad Arolsen, Schlossstr. 25, Tel. 05691 50504)

Themen

1. Betriebssicherheitsverordnung, aktuelle Entwicklung im Arbeitsstättenrecht und Gefahrstoffrecht;

-Welche Bedeutung haben diese neuen Gesetze für Ihren Betriebsablauf

Referentin:

Dipl. Wirtsch.-Ing. Carolin Höhn; Sicherheitsfachkraft der DEKRA Kassel

2. Sonstiges, Diskussion

Im Rückspiegel                                                               2015

T. Böcker, Facharzt für Anästhesiolgie, Krankenhaushygieniker HKZ Rotenburg a.d.F.

2. Praxis-Stammtisch der ARBEITSMEDIZINISCHEN PRAXIS BAD AROLSEN

Donnerstag, den 23.April 2015 19:00 Uhr

Café "Schlossgarten" Schlossstr. 25, 34454 Bad Arolsen (Nähe Schloss)

Themen:
1. Resistente und multiresistente Keime und ihre Bedeutung am Arbeitsplatz, ein Update in Hygienemaßnahmen, Vermittlung von Handlungsschemata
Referent: T. Böcker, Facharzt für Anästhesiolgie, Krankenhaushygieniker HKZ Rotenburg a.d.F.
2. Sonstiges

 

Im Rückspiegel                                                                                     2014

8. - 9. März 2014 Teilnahme an der Jahrestagung des BerufsverbandesDefibrillator (ICD) Deutschland e.V. mit Beitrag "Aus Sicht des Arbeitsmediziners" im Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg a.F. 

27.März 19:00 Uhr Bad Arolsen, Café Restaurant Schloßgarten Mandantentreffen:

ArbMedVV vom 23.10.13

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